Die Reise geht weiter - mit Sterben und Tod vertraut werden

Montag 11.2. - Freitag 15.2. 2019

Mittwoch 4.12. - Sonntag 8.12. 2019

 

„Im Umgang mit Sterben und Tod gibt es nur eine Arbeit die es zu tun gilt: Die an uns selbst.“ Stephen Levine

 

Warum meditieren wir? Was können wir wissen über den Tod hinaus?
Wie kann ich mich auf den Tod vorbereiten? Wie kann ich Sterbende betreuen? Was will noch getan werden?

Auch wenn wir wissen das wir sterben haben wir die Neigung unser Ende zu verdrängen.
In diesem Seminar das zum Teil im Schweigen stattfindet begegnen wir soweit das im Leben möglich ist dem Tod. Es ist kein Schulungsseminar zur Sterbebegleitung obwohl das auch ein Thema sein wird. Wir werden uns mit unserem Sterben, den Sterbephasen und dem Zwischenreich vertraut machen.
Welche innere Haltung hilft bei der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender? Wie können wir Sie noch bis zum Schluss erreichen? Was tut Sterbenden gut? Wie gehen wir mit dem Körper unserer verstorbenen Liebsten um und wie können wir die Seele hinüberbegleiten? Welche Meditationen und Praktiken sind sinnvoll und helfen am Sterbebett?
Wir werden herausfinden welche Bestattung für uns richtig ist und wie wir im besten Falle sterben möchten. Wir machen uns mit den Sterbephasen, dem Moment des Todes und den Bhardos des Zwischenreiches vertraut.
Und auch Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament, Auswahl der Bestattung, Abschiedszeremonien...bekommen Raum.

Wir üben in geführten und stillen Meditationen, die Basis wird dabei die Shamata/Vipassana Meditation sein, Vorträge, Partner- und Kleingruppen, künstlerische Mittel.

 

Meine Mutter verbrachte 13 lange Jahre schwer Alzheimer krank in einem Pflegeheim die letzten 5 Jahre davon im Wachkoma. In dieser Zeit habe ich an einigen Sterbebetten ihrer Zimmernachbarn gesessen und Menschen hinüber begleitet bevor meine Mutter selbst verstarb. Als Reiseleiterin buddhistischer Studienreisen in Indien, Tibet und Nepal sehe ich den Tod als alltägliches Bild in der Öffentlichkeit, z.B. an den Verbrennungsplätzen in Varanasi oder Pashupatinath (Kathmandu), aber auch die Luftbestattungsorte in Tibet, allen voran jener am heiligen Berg Kailash. Aus tibetisch buddhistischer Perspektive durchlaufen wir, wenn wir die Kailashkora gehen einen Zyklus der mit dem Tod beginnt, einmal durch das Zwischenreich in die nächste Geburt hinein führt und weiter geht in ein neues Leben.
Der tibetische Buddhismus hat sich sehr tief mit dem Sterben und dem Zwischenreich beschäftigt und durch viele schamanische Familienstellungen bin ich dem Tod begegnet. Es folgten Fortbildungen zu Sterben und Tod aus buddhistischer und schamanischer Sicht und mit diesem Seminar folge ich dem Bedürfnis dem Tod, der so fern zu sein scheint aus seiner Isolation heraus zu holen und wieder in unser Leben zu bringen.

 

 

Das Waldhaus am Laacher See

ist eine ehemalige Dorfschule und liegt inmitten eines Naturschutz Gebietes direkt im Wald.

Mit einem Spaziergang von 30 Minuten ist man am Laacher See. Diese Natur ist zu jeder Jahreszeit schön.
Seit vielen Jahren finden iim Waldhaus buddhistische Studien und Praxis-Kurse statt.  
Da buddhistische Studienzentren sich bemühen, die Preise gering zu halten, um jedem den Zugang zu den Kursen zu ermöglichen, gehört eine Stunde Mitarbeit im Haus als fester Bestandteil zum Kurs. Es gibt einige wenige Einzelzimmer, wer gerne eines möchte muss sich bald anmelden. Wir werden mit einer feinen vegetarischen Küche verwöhnt.

Anmeldung:

per email an: budwest@t-online.de oder über die Homepage des Waldhauses: www.buddhismus-im-westen.de

Dort finden Sie auch die Anfahrts Beschreibung und weitere Details.
Mitbringen:

Yogamatte und Schreibutensilien