Meditationsleiter-Ausbildung

Minka Hauschild und Anna Trökes   in Bad Rothenfelde, Haus Ananta

Stille umweht die 15 aufrecht sitzenden Menschen. Ein wenig später erfüllt sie den ganzen Raum.

Mit weicher, klarer Stimme leiten Sie diese Menschen in eine geführte Meditation.

Sie werden befähigt, andere Menschen anzuleiten:

  • stressige und nervenaufreibende Gedanken zu entschärfen,
  • die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen,
  • emotionale Verstrickungen zu reduzieren,
  • unerwünschte Verhaltens- und Gewohnheitsmuster zu vermindern,
  • das körperliche Wohlbefinden zu steigern,
  • die Wahrnehmung für die eigene Befindlichkeit und die anderer Menschen zu erhöhen,
  • eine Wir-Intelligenz zu fördern,
  • die ethischen Einstellung zu reflektieren,
  • eine leichtere und hellere Sicht auf sich und das Leben zu erlangen.

Diese Ausbildung ist geeignet für:

Yogalehrer, Körpertherapeuten, Psychotherapeuten,

Heilpraktiker, Sozialarbeiter, Personal- und Teamleiter, Ärzte, Lehrer, Fitnesstrainer.

 

Sie sind erfahren darin, Menschen zu leiten und begleiten, sei es das sie Yoga unterrichten, in der Schule arbeiten oder sozial tätig sind.

Yoga Erfahrungen ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

 

Wenn Sie in einer buddhistischen- oder Yoga Gemeinschaft selber praktizieren, bekommen sie hier das Werkzeug, um einen Meditationskurs zu entwickeln und Andere in die Meditation zu führen (und auch wieder heraus.)

 

Dies können Sie in ihrem Unterricht, in der Firma, Schule, in einem therapeutisches Setting, einem Workshop, oder der Gemeinde anbieten.

 

Zum Abschluss, nach bestandener Lehrprobe, erhalten Sie ein Zertifikat.


Sie lernen:

Was es braucht um eine gute Körperhaltung für die Meditation zu entwickeln. Dafür gibt es geeignete Yogasequenzen, die den Körper

und den Geist auf die Meditation vorbereiten. Die vorgestellten Meditationsformen, die sowohl theoretisch als auch praktisch geübt werden,

entstammen den buddhistischen Lehren und z.T. dem Hatha Yoga. Wir beginnen mit Meditationen des Hatha Yoga, die sich

auf den Körper beziehen und die Innenraumwahrnehmung und geistigen Verankerung im eigenen Körper stärken.Dazu gehören neben

Asanas der Bodyscan, das innere Lächeln, Himmel und Erde verbinden, sich in den drei Energiezentren stabilisieren (Becken, Brustraum, Kopf),

mit den inneren Organen vertraut werden und Pranayama üben, die Lenkung des Atems, die hilft, den Geist zu zentrieren.

Die buddhistischen Achtsamkeitsmeditation bezieht sich auf die Beruhigung des Geistes indem die Gedanken zuerst „dünner“ werden

und später immer weniger auftauchen. Wir üben, uns mit unseren Gedanken und Gefühlen nicht zu identifizieren, sondern in einer

Beobachter Position zu verweilen.Die Gewahrseinsmeditation wird ohne Meditationsobjekt geübt. Sie ist sehr geeignet um zu beobachten,

wie unsere normaler, stets aktionsbereiter Geist funktioniert und wir bemerken, wie Wahrnehmung, Erinnerung, Erfahrung, Gedanken und

Gefühle ineinander greifen, entstehen, sich verändern und wieder vergehen. Wir verstehen, wie sich daraus Meinungen und Glaubenssätze bilden.

Dies geschieht um so mehr, wenn wir dieses Geschehen mit unserem Ich Gefühl düngen.

Wir lernen, destruktive Muster zu unterbrechen, heilsame Einstellungen zu entwickeln und klug mit Hindernissen umzugehen, sowohl in der Meditation,

als auch im normalen Leben.

Die richtige Sicht auf uns und die Welt bedeutet, unsere Einstellungen an tieferliegenden Wahrheiten zu überprüfen,

z.B. die 3 Geistergifte, der Kreislauf von Samsara, die Lehre des abhängigen Entstehens, und die Haltung der Bodhisattvas.

Wir beschäftigen uns mit ausgewählten Passagen von Quelltext aus dem Hinayana- und Mahayana Buddhismus, sowie dem Yogasutra des Patanjali.

 

 

 

Sie erhalten umfangreiches Lehrmaterial die Meditationsmethoden werden geübt und

didaktisch in ihrer Anwendbarkeit besprochen.

  • üben, üben, üben
  • welche Meditation ist wann und wofür geeignet
  • Philosophie, Pädagogik und Psychologie der yogischen Buddhisten
  • Positive Psychologie und Neurowissenschaft, was macht Meditation in unserem Gehirn
  • Medizinische Grundlagen Stress und Entspannungskreisläufe, Neurotransmitter, Vagusnerv
  • Sprechen lernen, Stimme üben, die richtigen Worte wählen
  • Einen Meditationskurs selbst entwickeln
  • Lehrproben. Als Abschluss erhalten sie ein Zertifikat.
  • Anna Trökes wird 1,5 Tage der Ausbildung gestalten zum Thema Meditation und Neurowissenschaften, Epigenetik, Resilienzforschung

 

Kurs: Termine, Zeiten, Kosten, Ort

Dieser Kurs findet in 2 Einheiten zu jeweils 5 Tage statt, er ist nur als Ganzes zu buchen.

 9.2. – 14.2. 2021 und 27.4. – 2.5. 2021

 

Kurszeiten:

Die Anreise ist am Dienstagabend zwischen 16.00 und 20.00, da am Mittwoch der Unterricht um 7.00 Uhr beginnt

 

Mittwoch bis Samstag:

7.00 – 8.30. Uhr / 10.00 – 13.00 Uhr / 15.00 – 18.00 Uhr /

Sonntag: 7.00 – 8.30 Uhr / 10.00 – 13.00 Uhr

92 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten

 

Kursgebühr für beide Seminare:   1190,-€

Teilnehmerzahl:     6 – 10 Personen

 

Ort: Achtsamkeitszentrum Haus Ananta, Niederesch 28, 49214 Bad Rothenfelde

Haus Ananta ist Teil eines Bauernhofes und liegt wunderschön, von saftigen Wiesen und Wäldern umgeben.

Christa Trobisch leitet dieses Zentrum mit großer Liebe und Hingabe. Es tut der Seele und dem Gaumen gut.

In Haus Ananta selbst, stehen drei Gästezimmer zur Verfügung, weitere Unterkünfte finden Sie in der unmittelbaren Umgebung.

Die Verpflegung findet mit einem Brunch und Abendessen im Haus Ananta statt.

Der Karma Yoga Taradition folgend, ist es üblich, dass die Teilnehmer einer Gruppe, mit einer Stunde am Tag, bei der Hausarbeit helfen.

Dazu gehört für beide Mahlzeiten, das Gemüse zu putzen und zu schnippeln, sowie den Tisch ein- und wieder abzudecken. 

 

Für Unterkunft und Verpflegung wenden Sie sich bitte an Christa Trobisch.

 

Anmeldung und Fragen:

bitte an mich: Minka Hauschild

 

 

Forschung

Viele Forschungen haben in den letzten Jahren die Praxis der Meditation untersucht und Ihre heilsame Wirkung gegen Stress, Depression und Burnout bestätigt.Diese Erkenntnisse finden wir in den Neurowissenschaften, der positiven Psychologie, der Immunologie und der Body-Mind Medizin.

Seit Jahrtausenden bereits, wissen die Yogis und Buddhisten, um diesen Schatz.

 

Dennoch haben viele Menschen die z.B. Yoga üben, keine regelmäßige Meditationspraxis. Was fehlt ist eine „gute Fachdidaktik der Meditation“.

Stufenweise und in kleinen Häppchen ist es möglich, den Umgang mit den eigenen Gedanken, aufgewühlten Emotionen und wiederkehrenden,

Denk- und Verhaltensgewohnheiten zu verändern und den Geist langsam zu stabilisieren.

Diese Meditationsleiter-Ausbildung bezieht sich darauf, was in der Meditation in unserem Gehirn, Nerven- und Organsystem geschieht und wie wir Einfluss nehmen können.

 

minka hauschild auf > facebook | instagram